Willkommen, Roman Gaida!

Seit 1. Juli 2026 ist Roman Gaida CEO der CHIRON Group SE und Mitglied des Group Executive Committee. Sein beruflicher Weg führte ihn von der Fertigung an der Maschine in internationale Führungsverantwortung. Diese Verbindung aus technischer Praxis, Marktverständnis und internationaler Erfahrung prägt seinen Blick auf Industrie, Kunden und Führung bis heute. Im Interview spricht er über prägende Erfahrungen, Zusammenarbeit und seinen Einstieg bei der CHIRON Group.

Herr Gaida, Sie sind seit 1. Juli CEO der CHIRON Group SE. Was hat für Sie persönlich den Ausschlag gegeben, diese Position zu übernehmen?

Entscheidend war für mich die Aufgabe selbst. Bei der CHIRON Group kommen mehrere Themen zusammen, die meine Laufbahn über Jahre bestimmt haben: ein mittelständisch geprägtes Industrieunternehmen, internationale Märkte, technologische Substanz und mit CNC ein Umfeld, das mich seit langem begleitet.

Dazu kommt die Nähe zu verschiedenen Industrien wie Medizintechnik, Uhrenindustrie oder Aerospace. Genau diese Verbindung hat die Rolle für mich besonders interessant gemacht.

Welche Werte und Erfahrungen haben Sie persönlich und in Ihrer beruflichen Laufbahn besonders geprägt?

Geprägt hat mich vor allem die Zeit in der Fertigung. Dort lernt man früh, was Präzision, Verantwortung und saubere Arbeit im Alltag bedeuten. Das hat meinen Blick auf Unternehmen bis heute stark beeinflusst.

Im Mittelstand steckt oft enorme Stärke in Technik, Innovation und Umsetzung. Mit den Jahren ist für mich aber immer klarer geworden, dass diese Stärke heute noch enger mit dem verbunden werden muss, was Kunden wirklich brauchen.

Gerade auch in Zeiten von Digitalisierung und KI bleibt für mich deshalb der Mensch zentral: zuhören, verstehen, Anwendungen einordnen und aus Technologie echten Nutzen machen.

Was ist Ihnen grundsätzlich wichtig – auch jenseits Ihrer beruflichen Verantwortung?

Ich trenne das nicht so stark. Letztlich geht es für mich immer darum, Verantwortung zu übernehmen, verlässlich zu sein und Dinge sauber zu Ende zu bringen.

Entscheidend waren vor allem die Jahre, in denen vieles parallel lief – Arbeit, Weiterbildung, das Studium und wirtschaftliche Krisen. Solche Phasen zeigen einem ziemlich klar, wie sehr man etwas wirklich will und ob man auch dann dranbleibt, wenn es anspruchsvoll wird.

Sie haben in verschiedenen Regionen weltweit gearbeitet. Wie hat das Ihren Blick auf Märkte und Zusammenarbeit verändert?

Ich hatte früh die Möglichkeit, in verschiedenen Regionen zu arbeiten, unter anderem in Asien und den USA. Dabei merkt man schnell, dass vieles von dem, was man selbst für selbstverständlich hält, kulturell geprägt ist und nicht überall gleich funktioniert.

Man lernt, mit unterschiedlichen Erwartungen, Arbeitsweisen und Kommunikationsformen umzugehen. In manchen Regionen steht zunächst die persönliche Beziehung im Vordergrund, bevor über das Geschäft gesprochen wird. Das verändert den eigenen Blick.

Und man lernt vor allem, die eigene Sichtweise immer wieder zu hinterfragen. Diese Offenheit ist im internationalen Geschäft entscheidend. Der deutsche Maschinenbau ist lange mit einem sehr starken Selbstverständnis aufgetreten. Heute reicht es nicht mehr, nur ein gutes Produkt zu haben. Die Märkte sind anspruchsvoller geworden, der Wettbewerb globaler. Lösungen müssen zum Markt passen, nicht umgekehrt.

Was waren für Sie die größten Herausforderungen in Ihren bisherigen Führungspositionen?

Wirklich prägend sind oft nicht die einfachen Jahre, sondern die schwierigen. Im Laufe meiner Karriere habe ich mehrere wirtschaftlich anspruchsvolle Phasen als Führungskraft erlebt – von der Finanzkrise bis zur Corona-Zeit.

Dann geht es plötzlich um sehr konkrete Themen: Liquidität sichern, mit Kurzarbeit umgehen, Service unter schwierigen Bedingungen aufrechterhalten und gleichzeitig handlungsfähig bleiben.

Solche Situationen schärfen den Blick für das Wesentliche. Sie zeigen, wie wichtig Klarheit, Zusammenarbeit und ein kühler Kopf sind – und auch, dass man in solchen Phasen den Optimismus nicht verlieren darf.

Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit im Team, mit Kolleginnen und Kollegen besonders wichtig?

Mir ist wichtig, dass Menschen wissen, worauf es ankommt, und dann auch Verantwortung übernehmen können. Gute Zusammenarbeit entsteht für mich dort, wo Klarheit, Vertrauen und offene Kommunikation zusammenkommen.

Ich halte wenig von Führung, die alles zentral steuern will. Entscheidend ist, dass Ziele klar sind, Informationen geteilt werden und Teams in die Lage versetzt werden, gute Entscheidungen selbst zu treffen.

Genauso wichtig ist mir die Art der Zusammenarbeit: respektvoll, direkt und lösungsorientiert. Gerade in einem industriellen Umfeld mit unterschiedlichen Funktionen und Perspektiven entsteht Stärke oft dann, wenn Menschen gut über Bereiche hinweg zusammenarbeiten und nicht in Silos denken.

Wie haben Sie die CHIRON Group bislang aus externer Perspektive wahrgenommen?

Für mich war die CHIRON Group immer ein sehr relevantes Unternehmen im internationalen CNC-Umfeld. Vor allem in anspruchsvollen Anwendungen, technologischer Kompetenz und industrieller Substanz war die CHIRON Group immer klar sichtbar.

Ich bin dem Unternehmen in unterschiedlichen Kontexten begegnet – auf Messen, im Austausch mit Kunden und auch im direkten Marktumfeld. Dabei ist immer wieder deutlich geworden, dass die CHIRON Group weit mehr ist als nur ein klassischer Maschinenbauer: Die Stärke liegt auch in Automation, Turnkey und in der Fähigkeit, komplexe Anforderungen auf hohem Niveau zu lösen.

Gleichzeitig hatte ich schon von außen den Eindruck, dass manche dieser Stärken in bestimmten Märkten noch sichtbarer werden könnten – etwa in der Medizintechnik, im Aerospace-Bereich, in Teilen der Elektrotechnik, bei Anwendungen rund um moderne Datacenter oder in der Feinmechanik, zum Beispiel in der Uhrenindustrie. Genau darin liegt aus meiner Sicht eine große Chance für uns.

Mit welcher Herangehensweise starten Sie in Ihre ersten Monate bei der CHIRON Group?

Kurz gesagt: Aktion ja, Aktionismus nein. Mir geht es am Anfang vor allem darum, das Unternehmen und die Menschen wirklich kennenzulernen.

Dazu gehört für mich, Zeit vor Ort zu verbringen – in der Fertigung, in der Montage, in der Applikation und im direkten Austausch mit den Teams. Ich möchte verstehen, wie Dinge heute funktionieren, wo die Stärken liegen, was Kunden erwarten und an welchen Stellen wir ansetzen können.

Nachhaltige Entwicklung entsteht aus meiner Sicht nur auf einer soliden Grundlage. Wenn man zu Beginn in das Verständnis für das Unternehmen, seine Kunden und seine Menschen investiert, schafft das Vertrauen und eine deutlich bessere Basis für die nächsten Schritte.

Wie schaffen Sie außerhalb des Berufs einen Ausgleich zum Arbeitsalltag?

Zeit mit der Familie ist für mich der wichtigste Ausgleich. Darüber hinaus versuche ich, Bewegung und Sport fest in den Alltag einzubauen, meistens morgens.

Mit Teilen der Familie in Vorarlberg und als halber Österreicher habe ich zudem eine enge Verbindung zu den Bergen. Natur, Bewegung und Sport sind für mich der Ausgleich, der sich neben Beruf und Familie am besten in den Alltag integrieren lässt.

Sie sind durch Podcasts und Veröffentlichungen auch außerhalb des klassischen Industrieumfelds sichtbar. Welche Rolle spielt dieser Austausch für Sie persönlich?

Man kann aus fast jedem Austausch etwas lernen. Gerade als CEO ist es wichtig, Menschen im und außerhalb des Unternehmens abzuholen und unterschiedliche Perspektiven wirklich zu verstehen.

Hinzu kommt, dass der Bereich CNC und Werkzeugmaschinen zwar sehr viele Menschen indirekt berührt, aber längst nicht jedem unmittelbar bekannt oder zugänglich ist. Umso wichtiger ist es, über unterschiedliche Formate verständlich zu machen, worum es dabei eigentlich geht und was Industrie, Technologie und gute Zusammenarbeit konkret leisten können.

Der kürzlich erschienene Beitrag der CHIRON Group bei »Welt der Wunder« ist dafür ein gutes Beispiel. Solche Formate helfen, Menschen und Kunden zu erreichen, die man über klassische Branchenkommunikation oft nicht erreicht. Davon braucht es aus meiner Sicht mehr – bei der CHIRON Group, aber auch in der Industrie insgesamt.

Zur Person


Roman Gaida ist seit 1. Juli 2026 Chief Executive Officer der CHIRON Group SE. Seine berufliche Laufbahn begann mit der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker und einer mehrjährigen Tätigkeit in diesem Beruf. Parallel qualifizierte er sich zum staatlich geprüften Techniker Maschinenbau weiter und absolvierte anschließend ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit MBA-Abschluss an der RWTH Aachen.

Im weiteren Verlauf übernahm er internationale Führungspositionen in Technik, Vertrieb und Business Development bei namhaften Technologieunternehmen, darunter die Wieland Group, OC Oerlikon Balzers und Mitsubishi Electric. Zuletzt verantwortete Roman Gaida als Chief Sales Officer bei Bürkert Fluid Control Systems den weltweiten Vertrieb und Service sowie das Marketing. Er verfügt über langjährige internationale Erfahrung und war in verschiedenen Regionen weltweit tätig, insbesondere in Europa, Asien und den USA. Roman Gaida ist verheiratet und Vater von achtjährigen Zwillingen.

Entweder … oder:

Sommer oder Winter? Sommer.

BMW oder Audi? BMW.


Espresso oder Cappuccino? Espresso.


Süß oder herzhaft? Herzhaft.


Wandern oder Radtour? Wandern.


Serien oder Filme? Wenn überhaupt, mal ein Film im Flugzeug.

Analog oder digital? Beides.


Kochen oder essen gehen? Kochen.


Aktivurlaub oder Erholung? Am liebsten kombiniert.


Klassik oder Rock? Unterschiedlich, eigentlich fast alles.


Auto oder Bahn? Privat Fahrrad.


Hotel oder Ferienwohnung? Kommt ganz darauf an.

Innovation, Austausch, Impulse – wir sehen uns auf der AMB 2026!

Die AMB 2026 präsentiert sich mit dem neuen Claim »Where metal comes alive« als internationaler Treffpunkt für Innovation, Austausch und neue Impulse in der Metallbearbeitung. Die CHIRON Group interpretiert dieses Motto auf ihre Weise – mit Fertigungslösungen, die Bearbeitungstechnologie, Automation und digitale Systeme intelligent miteinander verbinden.

Mehr Produktivität bei begrenzten Ressourcen. Höhere Flexibilität trotz Kostendruck. Kleinere Losgrößen wirtschaftlich fertigen und Prozesse weiter automatisieren: Produzierende Unternehmen müssen viele Anforderungen gleichzeitig erfüllen, um im intensiven internationalen Wettbewerb weiterhin erfolgreich agieren zu können.

Genau darüber möchten wir auf der AMB 2026 mit Ihnen sprechen. Und aufzeigen, wie sich diese Anforderungen mit den richtigen Technologien, Prozessen und Automationslösungen erfolgreich meistern lassen.

Where Automation meets Machining Excellence

In Halle 10, Stand C52 präsentieren wir automatisierte Bearbeitungslösungen für unterschiedlichste Fertigungsszenarien live. Im Fokus stehen produktive Konzepte für Einzelteile, Kleinserien und Variantenfertigung – insbesondere für anspruchsvolle Werkstoffe und komplexe Anwendungen. Ein Beispiel: An der integrierten Kombination aus Micro5 XL und Variocell PALLETT für automatisiertes Handling von Nullpunktpaletten erleben Sie, wie effizient sich komplexe Präzisionsteile fertigen lassen.

Für maximale Prozessintegration steht die MT 715. Sie führt Fräsen, Drehen und weitere Technologien in einem durchgängigen Bearbeitungsprozess zusammen. Das reduziert Rüstaufwand und Logistik bei gleichzeitig hoher Prozesssicherheit und reproduzierbarer Qualität.

Das neue modulare Maschinenkonzept der Baureihe MILL bietet mehr Freiraum für eine individuelle Auslegung Ihrer Fertigungslösung, zum Beispiel mit der MILL 2000. Standardisierte Baugruppen verkürzen zudem Lieferzeiten, vereinfachen die Ersatzteilversorgung und Instandhaltung.

Exemplarisch für wirtschaftliche Variantenfertigung ist eine FZ 16 S five axis mit optimierter Variocell PALLET in Aktion. Die Automationslösung bietet mit nun 26 Paletten hohe Flexibilität für häufig wechselnde Werkstücke und Aufträge. Ebenfalls live: die FZ 19 S five axis mit neuem, frei zugänglichem Palettenwechsler. Die Eigenentwicklung ermöglicht lange autonome Laufzeiten, freien Zugang zur Rüstpalette und hohe Produktivität bei effizienter Flächennutzung.

Welche Fertigungslösungen wir auf der AMB 2026 präsentieren? Hier eine kurze Preview:

Neu: Auftragsverwaltung einfach und intelligent steuern


An allen Exponaten integriert: ein neues SmartLine-Modul für Auftragsverwaltung und Automationssteuerung. Das System unterstützt eine autonome und flexible Fertigung – insbesondere bei kleinen Losgrößen.

Zudem informieren unsere Expertinnen und Experten am Messestand über weitere Kompetenzen der CHIRON Group – von individueller Automation und Turnkey-Lösungen bis hin zu Services für langfristig hohe Produktivität und Maschinenverfügbarkeit.

Der »Interaktive Showroom« bietet einen Überblick über das gesamte Portfolio. Hier beraten wir beispielsweise zum Thema 5-Achs-Bearbeitung – von der Micro5 für filigrane Präzisionsteile bis zur DZ 22 W five axis für wirtschaftliche Komplettbearbeitung in Serie. Und erläutern, weshalb sich die Vorteile dieser Technologie am besten mit einem integrierten Gesamtsystem aus Maschine, Prozess, Automation und Qualitätssicherung erschließen lassen.

Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Ihnen! Zu konkreten Projekten, neuen Fertigungsanforderungen oder ersten Ideen für die Zukunft Ihrer Produktion. Besuchen Sie uns auf der AMB 2026 in Stuttgart im September – Halle 10, Stand C52!

Hier gehts zur Anmeldung.

Rückblick AMB 2024

Neues aus der CHIRON Group

Seit der letzten Ausgabe des speedfactor hat sich viel getan: von der Präsentation der CHIRON Group auf der Wissens- und Technologieplattform »Welt der Wunder« über ausgezeichnete Ausbildungsleistungen und internationale Nachwuchswettbewerbe bis zu unserer neuen Präsenz auf WhatsApp. Im Newsticker finden Sie alle Meldungen kompakt zusammengefasst – mit der Möglichkeit, einzelne Themen direkt im Magazin oder auf der CHIRON Group Website zu vertiefen.

+++ Hidden Champions im Fokus: Die CHIRON Group bei Welt der Wunder TV +++

Hightech-Fertigung, Automation, Präzision und Nachhaltigkeit im Fokus: Für die Reihe »Hidden Champions« der deutschen Wissens- und Technologieplattform begleitete ein Kamerateam die CHIRON Group bei Dreharbeiten rund um moderne CNC-Bearbeitung und zukunftsorientierte Fertigungstechnologien. Gezeigt wird, wie komplexe Bauteile mit höchster Genauigkeit gefertigt werden, welche Rolle die Micro5 XL dabei spielt und wie Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz die Produktion von morgen prägen.

Hier ein kurzer Einblick – den kompletten Clip gibt’s auf YouTube.

+++ Zukunft gestalten – mit neuen Talenten und starken Perspektiven +++

Im September 2025 haben zahlreiche neue Auszubildende und dual Studierende ihre berufliche Laufbahn bei der CHIRON Group begonnen. In technischen und kaufmännischen Berufen erwartet sie eine praxisnahe Ausbildung mit modernen Lernformaten, individueller Förderung und spannenden Einblicken in internationale Fertigungswelten.

Neben fachlicher Qualifikation stehen auch Teamarbeit, Eigenverantwortung und persönliche Entwicklung im Fokus. Zusätzliche Angebote wie gruppenübergreifende Projekte, Exkursionen oder internationale Austauschprogramme ergänzen die Ausbildung weit über den regulären Lehrplan hinaus.

Motiviert und gespannt, was der neue Lebensabschnitt bringt: der Ausbildungs- und Studienjahrgang 2025 mit dem Ausbildungsteam.
Motiviert und gespannt, was der neue Lebensabschnitt bringt: der Ausbildungs- und Studienjahrgang 2025 mit dem Ausbildungsteam.

+++ Ausbildung auf Spitzenniveau: IHK ehrt Nachwuchskräfte der CHIRON Group +++

Gleich acht Nachwuchskräfte wurden bei der IHK-Bestenehrung 2025 für herausragende Abschlussleistungen ausgezeichnet. Die CHIRON Group zählt damit erneut zu den erfolgreichsten Ausbildungsbetrieben der Region. Rund 100 Auszubildende und dual Studierende absolvieren aktuell ihre Ausbildung oder ihr Studium im Unternehmen.

Große Freude bei Ausbildungsleiter Herbert Mattes (links), Ausbilder Thomas Haselmeier (rechts) und »ihren« IHK-Jahrgangsbesten.
Große Freude bei Ausbildungsleiter Herbert Mattes (links), Ausbilder Thomas Haselmeier (rechts) und »ihren« IHK-Jahrgangsbesten.

Ausbildungsleiter Herbert Mattes sieht darin eine Bestätigung des Ausbildungskonzepts der CHIRON Group: »Die Kombination aus praxisnahem Lernen und individueller Förderung eröffnet jungen Menschen beste Perspektiven für ihre berufliche Zukunft.« Alle ausgezeichneten Nachwuchskräfte setzen ihren Weg innerhalb der CHIRON Group fort – im Rahmen von StudiumPlus oder in verschiedenen Fachabteilungen.

Auch die CHIRON Group selbst wurde mehrfach ausgezeichnet: In der aktuellen Studie »Beste Ausbilder Deutschlands« des Wirtschaftsmagazins Capital erhielt das Unternehmen erneut Spitzenbewertungen in den Kategorien Ausbildung und Duales Studium.


+++ Nico Bosch qualifiziert sich für die WorldSkills Shanghai 2026 +++

Die Nationalmannschaft für die WorldSkills Shanghai 2026 steht fest: 36 Spitzenfachkräfte aus ganz Deutschland treten vom 22. bis 27. September bei der Weltmeisterschaft der Berufe an und messen sich mit der internationalen Konkurrenz. Auch Nico Bosch, Deutscher Meister im CNC-Fräsen, bereitet sich auf die WorldSkills vor. Dort trifft der Zerspanungsmechaniker der CHIRON Group auf die besten Nachwuchstalente aus aller Welt. Support erhält er von Niklas Steinhauser, deutscher Vizemeister und bereits für die EuroSkills 2027 qualifiziert.

Skills, Präzision und Perfektion: Die Zerspanungsmechaniker Nico Bosch und Niklas Steinhauser haben bei den Deutschen Meisterschaften im CNC-Fräsen 2026 die Plätze 1 und 2 belegt – Glückwunsch!
Skills, Präzision und Perfektion: Die Zerspanungsmechaniker Nico Bosch und Niklas Steinhauser haben bei den Deutschen Meisterschaften im CNC-Fräsen 2026 die Plätze 1 und 2 belegt – Glückwunsch!

+++ Silber für Team Germany im CNC-Fräsen bei den EuroSkills 2025 +++

Großer Erfolg bei den EuroSkills 2025 im dänischen Herning: Carina Bühler von Röchling Industrial gewann Silber im CNC-Fräsen für Team Germany. Begleitet und vorbereitet wurde sie von Herbert Mattes, Ausbildungsleiter der CHIRON Group und seit vielen Jahren Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft in dieser Disziplin.

Vorbild sein und junge Frauen für einen technischen Beruf begeistern: Das ist Carina Bühler von Röchling Industrial mit ihrer Silbermedaille im CNC-Fräsen bei den EuroSkills 2025 eindrucksvoll gelungen. (Foto: EuroSkills Herning 2025, Frank Erpinar)
Vorbild sein und junge Frauen für einen technischen Beruf begeistern: Das ist Carina Bühler von Röchling Industrial mit ihrer Silbermedaille im CNC-Fräsen bei den EuroSkills 2025 eindrucksvoll gelungen. (Foto: EuroSkills Herning 2025, Frank Erpinar)

Die CHIRON Group engagiert sich seit Jahren aktiv für die Förderung technischer Nachwuchstalente – weit über die eigene Ausbildung hinaus. Als Gründungsmitglied von WorldSkills Germany unterstützt das Unternehmen nationale und internationale Wettbewerbe mit Infrastruktur, Know-how und einem erfahrenen Trainerteam. Auch bei der Deutschen Meisterschaft 2025 in Tuttlingen überzeugten Nachwuchskräfte der CHIRON Group mit Spitzenleistungen.

»Berufswettbewerbe wie die EuroSkills zeigen, welches Potenzial in der dualen Ausbildung steckt. Darum investieren wir kontinuierlich in Ausbildung auf höchstem Niveau«, betont Cornelia Braun, Senior Vice President Global Human Resources.

+++ 10, 25, 40 und 50 Jahre volles Engagement +++

Bei der Jubilarfeier 2025 ehrte die CHIRON Group Mitarbeitende für 10, 25, 40 und sogar 50 Jahre Betriebszugehörigkeit. Die Feier am Hauptsitz in Tuttlingen stand ganz im Zeichen von Wertschätzung, persönlichem Engagement und gemeinsam erlebter Unternehmensgeschichte.

Ein besonderer Moment galt Otto Sterk, dem langjährigen Leiter des Fuhrparks, der auf beeindruckende 50 Jahre bei der CHIRON Group zurückblickt. Markus Unterstein, CFO und Sprecher der Geschäftsführung, betonte die Bedeutung erfahrener Mitarbeitender für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens: »Diese geschätzten Kolleginnen und Kollegen tragen mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer Persönlichkeit dazu bei, die CHIRON Group weiterzuentwickeln.«

Volker Göddertz, Senior Vice President Global Supply Management, bei der herzlichen Verabschiedung von Otto Sterk, der nach fünf Jahrzehnten bei der CHIRON Group den wohlverdienten Ruhestand genießt.
Volker Göddertz, Senior Vice President Global Supply Management, bei der herzlichen Verabschiedung von Otto Sterk, der nach fünf Jahrzehnten bei der CHIRON Group den wohlverdienten Ruhestand genießt.

Zum ausführlichen Bericht

+++ Gemeinsam einen wichtigen Beitrag leisten: 10. Blutspendeaktion +++

Bereits zum zehnten Mal veranstaltete die CHIRON Group gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Blutspendeaktion am Hauptsitz in Tuttlingen. Zahlreiche Mitarbeitende nutzten die Gelegenheit, mit wenig Aufwand einen wichtigen Beitrag für die medizinische Versorgung und gesellschaftliche Solidarität zu leisten.

Die Aktion ist Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements mit einem umfassenden Angebot rund um Gesundheit, Prävention und Bewegung. »Gesunde und motivierte Mitarbeitende sind die Basis unseres Erfolgs. Deshalb schaffen wir Angebote, die ihre Gesundheit fördern und langfristig erhalten«, betont Cornelia Braun, Senior Vice President Global Human Resources.

Marius Weber hat insgesamt schon zum 34. Mal gespendet: »Da Blut noch immer nicht künstlich herstellbar ist und es dringend benötigt wird, ist die Blutspende eine einfache Art, Leben zu retten.«
Marius Weber hat insgesamt schon zum 34. Mal gespendet: »Da Blut noch immer nicht künstlich herstellbar ist und es dringend benötigt wird, ist die Blutspende eine einfache Art, Leben zu retten.«

+++ Noch näher dran: Die CHIRON Group jetzt auch auf WhatsApp +++

Noch näher dran an Technologie, Events und News aus der Welt der Präzisionsbearbeitung: Mit WhatsApp erweitert die CHIRON Group ihre Social-Media-Präsenz um einen weiteren direkten Kommunikationskanal. Neben LinkedIn, YouTube, Instagram, TikTok und IndustryArena erreichen aktuelle Updates Interessierte jetzt auch per WhatsApp.

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Weltweit im Dialog für die Fertigung von morgen

Ob auf der OPEN HOUSE in Tuttlingen, der ILA in Berlin, der EPHJ in Genf, der WINNOTIME in Shenzhen, bei lokalen Technologietagen oder mit der Micro5 on Tour: Auch 2026 nutzt die CHIRON Group unterschiedlichste Formate, um mit Anwendern in den Dialog zu gehen und Komplettlösungen für anspruchsvolle Fertigungsaufgaben erlebbar zu machen.

Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Anwendungen, individuelle Anforderungen und die Frage, wie sich Produktivität, Flexibilität und Prozesssicherheit in der Praxis weiter steigern lassen. »Messen und Events sind für uns weit mehr als Präsentationsplattformen«, sagt Matthias Rapp, Vice President Global Marketing. »Hier entstehen Ideen, konkrete Projekte und oft die entscheidenden Gespräche für zukünftige Fertigungslösungen. Wir verstehen die Veranstaltungen als Plattform für den direkten Austausch – denn die besten Lösungen entstehen gemeinsam mit unseren Kunden.«

OPEN HOUSE 2026 in Tuttlingen: Where Automation meets Machining Excellence

Laufende Fertigungszentren, gut besuchte Fachvorträge und intensive Gespräche direkt an den Fertigungslösungen: Die OPEN HOUSE 2026 machte das Motto »Where Automation meets Machining Excellence« für die mehr als 1.200 Besucherinnen und Besucher eindrucksvoll erlebbar.

Wie Fertigungsexzellenz und intelligente Automation ein produktives Gesamtsystem bilden? Das zeigte die CHIRON Group unter anderem an der Kombination aus einer FZ 19 S mill turn und der neuen Variocell SYSTEM mit Gantry Bot. Beim Handling eines Rundtischgehäuses für den Maschinenbau spielte die Portalautomation ihre Stärken aus: Beladung von oben, frei zugänglicher Arbeitsbereich und größere Reichweite als ein klassischer Industrieroboter. Ihr volles Potenzial entfaltet die Automationslösung in skalierten Anwendungen – etwa beim Be- und Entladen mehrerer, auch unterschiedlicher Fertigungszentren.

Ein weiterer Publikumsmagnet waren die drei neuen Automationsvarianten für die produktive Mikrobearbeitung mit der Micro5 XL. Sie decken anwendungsorientiert unterschiedliche Aufgaben ab – vom linearen Be- und Entladen von Roh- und Fertigteilen über das Handling von Paletten bis zum Roboterhandling für Werkstücke und zusätzliche Prozessschritte. Mehr dazu im Artikel »Skalierbare Produktivität für Small Precision Parts«.

Wie sich anspruchsvolle Bauteile effizient und komplett auf einer Maschine fertigen lassen, zeigte die MT 715 two+ eindrucksvoll im Livebetrieb. Gefertigt wurde ein Ring mit nur 1,5 mm Wandstärke aus einem 50 kg schweren Zylinder. Die präzise abgestimmte Bearbeitungsstrategie aus Fräsen und Drehen sorgt dabei für kurze Späne und durchgängige Produktivität. Für solch anspruchsvolle Aufgaben mit hohem Materialabtrag und starken Prozesskräften ist die Baureihe 715 konstruktiv bestens ausgelegt.

Zum Erfolg der OPEN HOUSE 2026 trug auch das neue, durchgängige Veranstaltungskonzept bei. Alle Themenbereiche – von Automation über Medical & Precision bis hin zu Service Excellence und Exclusive Outlet – waren klar gegliedert. Großflächige Deckenbanner sorgten für schnelle Orientierung, beleuchtete Gitterboxen unterstrichen den industriellen, praxisnahen Charakter der Hausmesse.

Begleitet wurden viele der gezeigten Anwendungen durch kompakte Impulsvorträge. Sie boten zusätzlich Einblicke in Technologien, Prozesse und Branchenlösungen und ermöglichten den direkten Austausch mit den Expertinnen und Experten der CHIRON Group.

»Where Automation meets Machining Excellence« wurde auch durch die 36 Qualitätspartner erlebbar. Direkt im Umfeld der Anwendungen präsentierten sie ihre Produkte und Leistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung. Das Spektrum reichte von Werkzeugen und Spanntechnik über Messtechnik und CAM bis hin zu Automations- und Digitallösungen.

»Unser Fazit nach drei intensiven Tagen: Die OPEN HOUSE 2026 war ein voller Erfolg«, resümiert Matthias Rapp. »Wir haben nicht nur Technologien gezeigt, sondern gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen diskutiert, Perspektiven entwickelt und konkrete Ansätze für die Fertigung von morgen erarbeitet.«

Weltweit im Dialog mit den Märkten


Von Aerospace über Medizintechnik bis zur Uhren-, Mikrotechnik- und Präzisionsindustrie: Die CHIRON Group präsentierte ihre Technologien und Fertigungslösungen auf wichtigen Branchenveranstaltungen rund um den Globus. Die folgenden Impressionen zeigen einige Highlights der ersten Monate 2026.

Technologietage, Workshops und Partnerveranstaltungen ergänzen das Messeprogramm der CHIRON Group. Gemeinsam mit HAHN+KOLB standen in Tuttlingen zwei Tage ganz im Zeichen moderner Fertigungslösungen, des fachlichen Austauschs und praxisnaher Impulse für Zerspanung, Automation und effiziente Prozesse.

Mikrobearbeitung im mobilen Showroom erleben?

Jetzt den Micro5 Van mit »Efficiency inside« buchen – mit der Micro5 in Aktion und Expertenberatung. Alle Infos, Tourdaten und Terminvereinbarung hier: Micro5 ON TOUR | CHIRON Group SE

Willkommen weltweit zu Messen und Events!

Auch im zweiten Halbjahr 2026 ist die CHIRON Group weltweit auf wichtigen Branchenevents präsent – mit neuen Technologien, praxisnahen Lösungen und spannenden Innovationen. Stationen sind unter anderem:

  • IMTS, Chicago, USA: 14. – 19. September 2026

  • AMB, Stuttgart, Deutschland: 15. – 19. September 2026

  • MAKTEK Eurasia 2026, Istanbul, Türkei: 28. September – 3. Oktober 2026

  • Micronora, Besançon, Frankreich – 29. September – 2. Oktober 2026

  • mav Medizintechnisches Kolloquium, Tuttlingen, Deutschland – 4. November 2026

Dazu kommen zahlreiche Technologietage und Spezialveranstaltungen in enger Kooperation mit Partnern – lokal wie international. Wo immer Sie uns besuchen: Schon heute willkommen!

Hier geht’s zu allen Terminen: https://chiron-group.com/de/aktuelles/messen-und-events